LÆV Kuratierte Werke

Curated Works präsentiert eine Auswahl an Lichtobjekten und Skulpturen, die sich eher im Zustand der Offenheit als der Vollendung befinden. Jedes Werk lädt zur Interaktion ein und ermöglicht es dem Betrachter, Elemente zu verändern, Kompositionen zu verschieben und Licht, Reflexion und Form zu beeinflussen.

Durch diese Auseinandersetzung löst sich die Grenze zwischen Kunstwerk und Betrachter auf. Die Objekte werden zu Räumen der Partizipation, in denen Wahrnehmung, Stimmung und Bewegung nicht nur beobachtet, sondern aktiv mitgestaltet werden. Veränderung ist keine Unterbrechung des Werkes, sondern ein wesentlicher Bestandteil davon.

LÆV

Ein Stück Treibholz, geformt von Wasser und Zeit, durchzogen von transluzenten Farbflächen. Licht fällt durch die Oberflächen und projiziert wechselnde Geometrien in den Raum und an die Wand. Die Arbeit erforscht den Dialog zwischen Naturgeschichte und menschlichem Eingreifen, wo Zufall, Struktur und Wahrnehmung zusammenlaufen.

LÆV

Ein modulares Lichtobjekt, das aus reflektierenden Elementen und verstellbaren Linsen besteht. Die Anordnung kann vom Betrachter verändert werden, wodurch sich die Arbeit mit Stimmung, Wahrnehmung und Interaktion verschieben kann.

Licht wird fließend, niemals fixiert, immer reaktionsschnell.

LINKE

Ein massiver, verwitterter Eisenblock bildet die Basis dieses Werkes – dicht, schwer und von der Zeit gezeichnet. Darauf erhebt sich eine kontrastierende Struktur aus transluzenten, irisierenden Elementen. Licht fällt durch diese geschichteten Formen und erzeugt wechselnde Regenbogenreflexionen, die im umgebenden Raum schimmern, sich zerstreuen und auflösen.

Das Werk balanciert Gewicht und Leichtigkeit, Dauerhaftigkeit und Vergänglichkeit aus. Das Objekt verändert sich kontinuierlich mit Licht, Position und der Interaktion des Betrachters und erscheint nie zweimal gleich.

LÆV

Eine verspiegelte Oberfläche mit austauschbaren Acrylglaszylindern in verschiedenen Farben. Die Elemente können vom Betrachter neu angeordnet werden, wodurch sich das Objekt je nach Stimmung, Wahrnehmung und Licht verändert. Reflexionen, Farbe und Position definieren das Werk ständig neu und machen den Betrachter zu einem aktiven Teil seiner endgültigen Form.

LEAV

Bewusstseinslinsen

Eine Arbeit, die Wahrnehmung durch Reflexion und Fokus erforscht. Die Linsen fungieren als Vermittler zwischen innerem Bewusstsein und äußerer Realität und brechen Licht in wechselnde Blickwinkel.

Sehen wird zu einem Moment der Ausrichtung, zwischen Innen und Außen, Beobachter und Beobachtetem.

LÆV

Ein Lichtobjekt, das aus wiederverwerteten Komponenten zusammengefügt wurde. Seine Elemente können vom Betrachter neu positioniert werden, so dass sich die Atmosphäre und das Lichtmuster je nach Stimmung und Interaktion ändern können. Eine Erforschung von Transformation, Wiederverwendung und Wahrnehmungsveränderung.

LÄV

Ein verkohlter Holzkörper, gezeichnet von Schnitten und Spuren, der farbige Glasstäbe hält, die neu angeordnet oder ausgetauscht werden können. Das Objekt spiegelt wider, wie Lebenserfahrungen, Prägungen und Brüche zu neuen Formen führen. Durch Licht und Schatten öffnet das Werk einen Raum, in dem Transformation zukünftige Möglichkeiten statt fester Ergebnisse suggeriert.

LÆV

Ein verrostetes Metallfragment, das aus dem Fluss „Traisen“ geborgen und durch Licht und Acrylglas wieder zum Leben erweckt wurde. Eingebettete reflektierende Elemente zeigen, dass Transformation und Schönheit aus Verfall und Vernachlässigung entstehen können.

LÆV

Ein alter Diaprojektor, zerlegt, umkonfiguriert und als Lichtinstrument neu interpretiert. Durch Perforation und optische Intervention projiziert er wechselnde Farb- und Rhythmusfelder in den Raum. Was einst ein Werkzeug zur Reproduktion war, wird zu einem Generator von Bewegung, Tiefe und ephemerer visueller Struktur.

SCHULEN

Geschichtete, transluzente Formen erheben sich aus einem geerdeten Sockel und greifen hierarchielos ineinander. Licht dringt durch farbige Plexiglasflächen und erzeugt wechselnde Überlappungen, Reflexionen und eine sanfte chromatische Spannung.

Das Objekt existiert zwischen Skulptur und Lichtinstrument, stabil in seiner Struktur, fließend in seiner Wahrnehmung. Ein komponierter Moment des Gleichgewichts, wo materielles Gewicht auf optische Leichtigkeit trifft.